Das Gerichtsdolmetschergesetz: Zankapfel und Exempel für ein Rechnen ohne den Wirt

Der geänderte Entwurf des Gerichtsdolmetschergesetzes (GDolmG) wurde am 15. November 2019 vom Bundestag angenommen und soll am 1. Juli 2021 in Kraft treten. Der Bundesrat jedoch stufte den Regierungsentwurf in seiner Stellungnahme als formell verfassungswidrig und schlug daher vor, das GDolmG aus dem Gesetzespaket zur Modernisierung des Strafverfahrens herauszulösen. Nimmt die Regierungskoalition ein legislatives Scheitern des […]weiterlesen

„Steht die Sprachmittlung in der Rechtspflege vor einer Zeitenwende?“– Das geplante Gerichtsdolmetschergesetz und was daraus werden könnte

Nach Jahrzehnten einer bloß landesrechtlichen Regelung der allgemeinen Beeidigung von Sprachmittlern hat die deutsche Bundesregierung sich seit dem Frühjahr 2019 erstmals selbst des Berufsrechts der für die Rechtspflege tätigen Dolmetscher und Übersetzer angenommen. Das allein ist unter historischem Blickwinkel schon etwas Besonderes. Die Bundesregierung macht nun von ihrer konkurrierenden Gesetzgebungskompetenz Gebrauch und hat die Verabschiedung […]weiterlesen

Gerichtsdolmetscher in Österreich fordern mehr Geld

Am 17. September 2019 hat der Österreichische Verband der allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscher (ÖVGD) mit Unterstützung der Richterschaft und der Staatsanwaltschaften einen Aktionstag zur Durchsetzung seiner langjährigen und gerechtfertigten Forderung nach einer standesgemäßen Entlohnung veranstaltet. Mit einem österreichweiten Aktionstag haben die heimischen Gerichtsdolmetscher und -dolmetscherinnen am Dienstag bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Entlohnung […]weiterlesen

PM 13.03.2019 // Der ADÜ Nord legt Reformkonzept zur Novellierung des JVEG vor

Download PDF Der ADÜ Nord legt Reformkonzept zur Novellierung des JVEG vor Am 1. März 2019 nutzte der ADÜ Nord die Gelegenheit, eine schriftliche Stellungnahme zur geplanten Novellierung des Justizvergütungs- und Entschädigungsgesetzes (JVEG) beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) einzureichen. Hiermit soll die langjährige problematische Vergütungspraxis etlicher Bundesländer beendet werden, die den Berufsstand […]weiterlesen
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